LKW-und Busgeschichte aus ca. 70 Jahren

Diese Geschichte wird am kommenden Aprilwochenende wieder greifbar. Neben den H6B Reisebussen oder dem S-4000 LKW, die auch in Werdau im Fahrzeugwerk „Ernst Grube“ „geboren“ wurden, werden sicher auch viele weitere Fahrzeugtypen aus den letzten 70 Jahren auf der Westtrasse zu sehen sein. Ein Mekka für Fans alter LKW’s und Busse.
Wie reiste man nun in den 50er und 60er Jahren? Ich hatte das Glück, in einem H3B-Reisebus aus dem Jahre 1952 ein 360°-Panorama aufzunehmen. Den Duft von Diesel und Ledersitzen kann ich via Computer nicht transferieren – aber einen realen Eindruck vom Inneren des Reisemobils. Der H3B parkt in Luckenwalde, hat 90PS und konnte 85 km/h schnell fahren. 1964 bekam er seine jetzige restaurierte Karosserie. Angeblich gibt es nur noch zwei seiner Art.
Im zweiten Panorama befindet man sich direkt auf der Westtrasse in Mitten der ausgestellten Fahrzeuge.

KLick auf's Bild!

Der Neumarkt 2011 bis 2019

Der Neumarkt – nur 600m vom Zentrum entfernt: im Herzen von Zwickau und doch irgendwie vergessen.
Seit den 90ern sollte auf diesem Platz einiges an Bauvorhaben realisiert werden - jedoch seit genau dieser Zeit blieb die selbe augenscheinlich stehen.
So startete mein Artikel nach Aufnahme des Panoramas im Jahre 2011… 2019: Der Neumarkt kann sich wieder sehen lassen (ein aktuelles Panorama folgt). In den letzten 5 Jahren entwickelte sich der Markt in ein schmuckes Plätzchen. Neben einem neuen Gebäude (gebaut von der GGZ) wurden der Parkplatz, der Markt an sich und der Durchgang zur Bosestraße vollständig modernisert.  Im Hintergrund sieht man 2011 noch die Puschkin-Oberschule, die im Panorama schon einem neuen Gebäude für ein Ärztehaus.
Vielleicht wird der Neumarkt wieder das unangetastete Epizentrum für die Zwickauer Brühlette (oder das Eis von Kaschners Eiswagen) – wer weiß…

Ein Klick auf das Bild öffnet das Panorama...

Wer gerne einen besseren Überblick haben möchte kann in zwei Luftbild-Panoramen "eintauchen":
Aus zwei unterschiedlicher Höhen sieht man den Neumarkt im 360° Panorama 2016:

Matera - Welterbe und Kulturhauptstadt

Wenn man schon einmal im Süden Italiens weilt, dann sollte definitiv neben den sehenswerten Städten Neapel oder Bari oder dem Castel del Monte ein Ziel die Höhlenstadt Matera sein. 
Für mich war es 2012 soweit: Ich begab mich gegen 6 Uhr auf den Weg von Barletta nach Matera, um schon relativ früh einige Aufnahmen machen zu können. Die Souvenirshops sowie alle anderen touristischen Anlaufstellen öffnen erst ab 9:30 Uhr bzw. gegen 10:00 Uhr. Somit stand ich in einer relativ menschenleeren Altstadt von Matera - der Sassi.
Genug Zeit, um den historischen Atem dieser Altstadt in seinen engen Gassen und Treppen einzusaugen. Und natürlich genug Zeit, um entspannt 360°-Ansichten und Fotos zu schießen.

Bilder aus Matera

Ostern in den Zwickau-Arcaden

Die im Jahre 2000 eröffneten Zwickau-Arcaden bieten dem Zwickauer Einzelhandel konzentriert auf auf ca. 20.000 m2 Fläche ihre Waren an Kunden aus der Strad und dem Umland anzubieten. Ein Konsumtempel mit Niveau und ausreichend Parkfläche. Und doch denke ich oft darüber nach, ob nicht gar die Arcaden der Todesstoß für die bereits schwächelnde Hauptstrasse war. Fakt ist, dass die Arcaden in Zwickau ein Magnet für kaufwillige Besucher der Stadt ist. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit.
Das Panorama zeigt die Arcade für das Osterfest geschmückt. Aufnahmedatum ist 2013 - Die Geschäfte haben seit dem sicherlich auch schon das ein oder andere Domizil gewechselt. Es lohnt sich also genauer hinzuschauen...

115 Jahre Zwickauer Hütte

Freude und Leid liegen oft beienander - ein geflügeltes Sprichwort, das eben leider allzuoft die Realität widerspiegelt: Es sollte ein tolles Erlebnis, ein richtig rundes, gut organisiertes Hüttenfest werden, das 115jährige Bestehen der Zwickauer Hütte in Südtirol in den Ötztaler Alpen. Ca.200 Zwickauer nahmen die 630km nach Pfelders in Angriff um das Jubiläum zünftig zu feiern. Darunter waren Mitglieder der Zwickauer Stadtspitze und natürlich die Organisatoren der Feierlichkeiten sowie eine Vielzahl an Wander- und Bergfreunde und eine kleine Besetzung des Jugendblasorchesters Zwickau, den Scheffelberger Musikanten.
Begann der 25.07. noch mit Kaiserwetter und einem atemberaubenden Sonnenaufgang - endete er mit einem tragischen Unglücksfall: Baubürgermeister Rainer Dietrich erlitt beim Aufstieg einen Schwächeanfall. Trotz schneller Hilfe und beständiger Wiederbelebungsversuche schaffte er es nicht und verstarb noch am Berg. Ich habe diesen Tag fotografisch begleitet und möchte trotz des tragischen Unglücks Bilder zeigen, die zum einen die Schönheit der Berge als auch die Jubiläumsstimmung bis zum frühen Nachmittag des 25.07.widerspiegelgt. Ich habe die Bilder mit Bedacht ausgewählt und hoffe den Spagat zwischen Trauer und der Feststimmung gemeistert zu haben...

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