Fotografie - Meine Sicht der Dinge.

Die alltägliche Szene, ein kreativ komponiertes Bild – Bilder sollen beindrucken, egal ob Event, Streetlife, Technik oder Landschaft. Doch: wer schießt eigentlich das Foto? Die Kamera? Das Objektiv? Der Fotograf? Im Semi-Amateur- und Hobbybereich existiert ein ungebrochener Run auf das neueste der Technik. Obgleich es schon Unterschiede zwischen einem Objektiv 24-70/2,8 und 28-105/3,5-5,6 gibt und auch die Kameratechnik natürlich eine nicht unerhebliche Rolle spielt: Der Bildaufbau selbst unterliegt dem Fotograf und seinen Ideen. Kreativität und auch ein wenig Mut sind Zutaten für ein gelungenes Bild.

Auch ich schätze den Komfort, das Bild bereits nach wenigen Sekunden auf dem Monitor der Kamera begutachten zu können – trotzdem und vielleicht auch aufgrund der Tatsache, dass ich (sehr viel) früher Fotos in der Dunkelkammer entwickelt habe (und gespannt auf das Resultat der schon länger zurückliegenden Shootings wartete) gilt für mich der Grundsatz: fotografieren statt knipsen, ein Bild statt unendlich viele Bilder mit Nachbearbeitung.

Mein Tipp: einfach mal eine alte „Analoge“ herausholen und damit durch die Stadt ziehen. Für jedes Bild überlegen: Welcher Ausschnitt? Welche Belichtungszeit? Welche Blende? Schon sind für ein Bild 5..10 Minuten vergangen. Fotografische Entschleunigung.
Ich habe das zum 5. Fotomarathon der Stadt Zwickau getan. Mein Exemplar: eine Pentacon FM aus den 50er Jahren (ein Erbstück von meinem Großvater). Es hat leider nur zu Platz 2 gereicht...
Hier sind die Bilder zu sehen… (update 2019: fotomarathon-zwickau.de ist nicht mehr online :-( )